2017 bis 2026

Oktober 2017

„Mein Freund Harvey“ – 90jähriges Jubiläum

Stadttheater Fürth

Ein weißer Hase lässt grüßen

Elwood P. Dowd ist ein umgänglicher und friedliebender Zeitgenosse, der sich gerne mal einen guten Whisky gönnt und prinizipiell jedem Menschen herzlich und aufgeschlossen begegnet. Er lebt mit seiner Schwester Veta, deren Tochter Myrtle Mae und seinem Freund Harvey im Haus seiner verstorbenen Mutter.

Wegen Harvey versucht Veta ihren Bruder jedoch so schnell wie möglich in ein Sanatorium einweisen zu lassen. Denn Harvey – ein ca. zwei Meter großer, weißer Hase – ist für alle, außer Elwood unsichtbar.

Für Veta ein klarer Fall für die Klapsmühle! Außerdem wäre sie dann den lästigen Bruder los, der ihrem gesellschaftlichen Aufstiegsplänen im Weg steht. Doch es kommt anders. Statt Elwood landet Veta im Sanatorium und Harvey macht sich selbstständig und sucht sich einen neuen Freund.

 

Zum 90-jährigen Jubiläum gratuliere ich der Bühne „Erholung“ 27 Fürth e.V. persönlich und auch im Namen der Verbandes Bayerischer Amateurtheater recht herzlich.                              -Horst Rankl, Präsident-

Kritik der FN

Mai 2018

„Bloomer, Bahn und Belle Epoque“

Bahnhof Fürth – Freiheit

Unsere zweite Theater-Stadtführung

„Bloomers, Bahn und Belle Epoque“

Begleite den Fabrikanten Georg Mangold, seine Frau und deren Schwester auf einem Spaziergang durch die Innenstadt. Vom Bahnhof über die Königswarterstrasse bis zur Auferstehungskirche. Erfahre  interessante Neuigkeiten über die damalige Industrialisierung, der ersten Fahrt des berühmten „Adlers“ und höre, wie es beim damaligen Dienstpersonal zuging.

Treffe Dienstpersonal, eine Apothekerin und eine Opernsängerin aus der damaligen Zeit und lasse dich am Ende von Pfarrer Schmidt zu einem Umtrunk einladen.

Seit 2018 im Repertoire und sehr erfolgreich.

2018

„37 Ansichtskarten“

von Michael McKeever

BiKul

Regie: Susanne Lauterbach    Regieassistenz: Klaus Hoffmann    Ensemble: Tobias Frischling, Brigitte Riemann, Sabrina Thurn, Claudia Herr, Johanna Eberle, Thomas Kiergassner      Inspizienz:   Anja und Christian Ahnert-Springalla    Souffleuse:  Gabi Binöder   Technik: Christian Weigel, Alfred Ludebühl    Bühnenbau:  Thomas Gross     Maske: Claudia Cöntgens Vielen Dank: allen Helfern der Erholung

Nach achtjähriger Abwesenheit kehrt Avery Sutton mit seiner Verlobten Gillian zu seiner Familie zurück. “ Als „Ein bisschen exzentrisch“ kündigte er seine Familie bei Gillian an.
Was die beiden jedoch tatsächlich erwartet, übersteigt alle Erwar tungen: Das Haus steht schief, die totgeglaubte Großmutter ist quicklebendig und die Mutter verwechselt Gillian ständig mit dem Hausmädchen. Damit nicht genug, eine skurrile Überraschung jagt die nächste. Was spielt es da noch für eine Rolle, dass ein ausgestopfter Elch im Schlafzimmer steht?
Eine schwarze Komödie über eine ziemlich durchgeknallte Familie, die ihre sehr eigene Art der Realitätsbewältigung gefunden hat.

2019 – 2020

„Taxi – Taxi“

von Ray Cooney

BiKul

Taxifahrer zwischen zwei Frauen

Regie: Klaus Hoffmann    Ensemble: Julia Wein, Anja Ahnert-Springalla, Thomas Kiergassner, Andreas Unkauf, Klaus Lumpp, Martin Wilhelm, Tobias Frischling, Wolfgang Frank      Inspizienz:   Dorothee Heumann    Souffleuse:  Gabi Binöder   Technik: Christian Weigel    Bühnenbau:   Thomas Gross     Maske: Isabella Hoffmann    Vielen Dank: Aktive der Erholung

In frecher Harmonie lebt der Taxifahrer und Bigamist Johann Schmidt nach einem exakten Stundenplan mit zwei Ehefrauen an zwei Adressen, solange, bis ein Unfall alles durcheinanderbringt und seine besorgten Gattinnen zwei Polizeistellen um Hilfe bitten. Die lässt in Gestalt von zwei harmlosen Polizeikommissaren nicht lange auf sich warten.
Mit Hilfe seines Freundes und Nachbarn Detlef führt Johann sie in ein Labyrinth phantastischer Ausreden und Lügen, in dem sich die harmlosen Ehefrauen Maria und Barbara in Transvestiten und hysterische Nonnen verwandeln, während der wendige Johann den entsetzten Detlef mal zum Kind, mal zum homosexuellen Verführer umdichtet.

Keinen Ausweg gibt es aus dem Irrgarten, in dem kein Auge trocken und keine Wahrheit übrigbleibt, bis beide Ordnungshüter (und das Publikum) dem Gesetz der Verrücktheit erliegen.

Kritik der FN

September 2021

„Heute weder Hamlet“

von Rainer Lewandowski

BiKul

Ingo Sassmann der letzte Vorhangzieher

Regie: Daniela Burkhardt   Ensemble: Klaus Hoffmann      Regieassistenz: Susanne Lauterbach    Souffleuse:   Gabi Binöder    Technik: Julian Kastner, Andreas Obermaier     Vielen Dank:  Vorstandschaft der Erholung und weiteren Helfern

Ein Vorhang geht auf und die Vorstellung beginnt!

Dieser Moment hat für einen der wohl letzten Vorhangzieher  des deutschen Theaters Ingo Sassmann stets etwas Magisches an sich. Doch heute fällt die Vorstellung aus und so steht Sassmann unverhofft vor einem vollen Zuschauersaal. Er nutzt die Chance, über Theater und seine ganz eigene Geschichte zu erzählen!

Schnell wird klar, dass der stets zu neuen Überraschungen aufgelegte, alte Theater-Hase, nicht nur über seine Kenntnisse der Bühnentechnik plaudert.

Mit viel Feingefühl und Charme erzählt Klaus Hoffmann die tragikomische Geschichte Sassmanns und lädt den Zuschauer in die Höhen und Tiefen des Lebens am Theater ein.

Von abstrus über witzig bis tieftraurig reicht das Repertoire der Anekdoten, die Hoffmann stets einfühlsam und pointiert erzählt.

Ein gelungenes Stück Theater, das uns in gleichem Maße zum Weinen wie zum Lachen bringt.