1997 bis 2006

1997 – 1998

„Die Kaktusblüte“

von Pierre Barillet / Jean-Pierre Gredy

Berolzheimerianum

Regie: Werner Keller    Ensemble: Klaus Hoffmann, Susanne Lauterbach, Georg Reimer, Resi Schmidt, Dorothee Heumann, Heike Quandt, Thomas Kiergassner      Technik & Effekte: Rüdiger Eberle, Manfred Krebs, Rainer Neuber, Dieter Pfleger      Helfer und vielen Dank: Isabella Hoffmann, Hellmut Hoffmann

Stephanie, etwas altjüngferliche Zahnarzthelferin bei Promi-Zahnarzt Julien, versucht alles, um ihren Chef aus dem Lügengespinst zu befreien, in das er sich aus Sorge um die gedeihliche Entwicklung seiner Liaison mit der jungen Antonia verstrickt hat.
Dabei blüht Stephanie auf wie die Blüte eines Kaktus. Julien ist die Veränderung nicht entgangen, und spät, aber nicht zu spät, gelangt er zu der Einsicht, daß sie besser zu ihm paßt als Antonia.

1998

„Und ewig rauschen die Gelder“

von Michael Cooney

im Kufo

Eric Swan bringt es einfach nicht übers Herz, seiner Frau Linda zu gestehen, dass er vor zwei Jahren seinen Job verloren hat. Stattdessen sucht er andere Lösungen, um seine Kosten zu decken. Zum Beispiel den wöchentlichen Scheck vom Sozialamt für seinen gerade nach Kanada ausgewanderten Untermieter. Oder finanzielle Zuschüsse für diverse andere hilfsbedürftige Hausbewohner, die ihm so einfallen. Da bietet der Sozialstaat doch etliche Möglichkeiten. Und während Linda noch glaubt, Eric ginge jeden Morgen zur Arbeit, bringt dieser eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft ins Rollen. Von Alters-, Invaliden-, Unfall- und Frührente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und Kindergeld bis zur Schulmilch lässt er nichts aus. Als dann eines Tages ein Außenprüfer des Sozialamtes vor der Tür steht, droht die Lawine über ihm zusammenzubrechen …
Michael Cooneys aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie ist mitten aus dem Leben gegriffen, voller Überraschungen, Situationskomik und schlagfertiger Wortspiele. Hier bleibt garantiert kein Auge trocken.

1998 – 1999

„Drunder und Drieber“

Sketcheabend

Unsere Studiobühne

Ein Abend mit einer Reihe von lustigen Sketchen und Einaktern.

Kritik in der FN

2000

„Sex, Mord und Tante Anni“

im Kufo

Texte folgen noch

Oktober 2001

Ein Käfig voller Narren

(La Cage aux folles)

im Kufo

Ein sehr schönes und verrücktes Stück und ein toller Erfolg.

Regie: Klaus Hoffmann    Ensemble: Johanna Eberle, Rüdiger Eberle, Gert Hessing, Hellmut Hoffmann, Thomas Kiergassner, Sandra Münzel, Georg Reimer, Thomas Stingl, Sandra Wolf, Michael Zill    Regieassistenz: Lydia Söllner    Souffleuse: Dorothee Heumann    Technik: Andreas Obermayer    Helfer und vielen Dank: Elisabeth Hoffmann, Isabella Hoffmann, Claudia Fischer, Christine Frischling, Susanne Lauterbach, Heike Quandt, Rainer Neuber

Es ist schwer sich in die beiden Hauptfiguren nicht zu verlieben. Georges und sein Freund, pardon sein(e) Lebensabschnittsgefärtin Albin, führen zusammen ein Travestielokal in Saint-Tropez. Alles scheint wunderbar in Ordnung zu sein, ausgenommen die kleinen Eifersüchteleien unter den Stars des Lokals, bis Laurent, Sohn von Georges, heiraten möchte. Das wäre eigentlich auch nicht tragisch, hätte da nicht der zukünftige Schwiegervater Herr Dieulafoi, der in seiner Eigenschaft als konservativer Politiker vehement gegen die Ausbreitung von Sex und Perversion in der Gesellschaft wettert, seinen Besuch angesagt.
Als erstes die Wohnung umzugestalten ist ja noch einfach. Doch wie bringt man Albin bei, daß er, als Frau des Hauses, Georges erster Frau zu weichen hat? Doch der Teufel steckt im Detail und Simone als geplante Ehefrau kommt nicht rechtzeitig, so daß nun Albin doch in der Rolle als Gattin glänzen muß.
Leider treten während des Diners einige unerwartete Störungen auf und die krampfhaft aufrecht erhaltene bürgerliche Fassade bröckelt langsam aber unaufhaltsam auseinander. Mit viel Improvisation und dank der vor dem Lokal lauernden Presse gelingt es Georges und Albin den Abend, Familie Dieulafoi und die Verbindung von Laurent und Muriel zu retten. Zauberhafte Dialoge, bissige Sprüche, phantastische Kostüme, tolle Chansons und ein Feuerwerk von Gags stecken in dieser Komödie. Sehenswert!

1996 – 2003

„Der Brandner Kaspar“

von Joseph Maria Lutz

Mühlentheater und Stadttheater

Das erste Mal, dass der Brandner in einer eigenen, von Klaus Hoffmann verfassten, fränkischen Fassung gespielt wurde.

Regie: Klaus Hoffmann    Ensemble: Hellmut Hoffmann, Johanna Eberle, Georg Reimer, Thomas Kiergassner, Rainer Neuber, Gert Hessing, Bärbel Deubel, Heike Quandt, Kurt Albert, Kees van der Valk, Susanne Lauterbach, Klaus Hoffmann, Harald Bierlein, Verena Deubel, Anja Umhauer, Thomas Eberle    Regieassistenz: Resi Schmidt    Souffleuse: Dorothee Heumann & Elisabeth Hoffmann    Inspizienz: Cornelis van der Valk    Technik & Effekte: Manfred Krebs, Olaf Schregelmann, Thomas Reichel, Carsten Bockholt, Rainer Neuber, Robert Smazinka    Helfer und vielen Dank: Isabella Hoffmann & Elisabeth Hoffmann,    Bühnenbau: Dieter Pfleger, Sepp Schick, Hellmut Hoffmann

Die Geschichte vom Brandner Kaspar, der listig dem Tod beim Schnaps und Kartenspielen zusätzliche zehn Lebensjahre abringt, ist wohl eines der bekanntesten bayerischen Volkstheaterstücke.

Diesen Klassiker aus dem Standardrepertoire jeder nieder- und oberbayerischen Bühne hatte sich das Mühlentheater Kleinseebach als Eigenproduktion ausgewählt. Realisiert wurde das Projekt von Spielern der Bühne Erholung die das Stück über 25 Mal aufführten.

2002

„Hasch mich Genosse“

von Ray Cooney

Seukendorf Turnhalle

London in den Sechziger Jahren. Der russische Balletttänzer Petrovyan hat sich nach einem Gastspiel seiner Balletttruppe abgesetzt – und zwar ausgerechnet in den Kofferraum von Commander Rimmingtons Wagen. Dessen Tochter, ihre Freundin und ihr Verlobter entfachen jetzt ein Feuerwerk der Turbulenzen, um den Politflüchtling vor dem Vater, vor der plötzlich auftauchenden Mutter, vor einem Polizisten und einem Abgesandten der Botschaft zu verstecken. Vor allem der Verlobte Gerry muß da von einer Rolle in die andere springen, um den Eiertanz des Vertuschens heil zu überleben. Das hat einen herrlich absurden Witz und ein atemberaubendes Tempo, dass Dauergelächter garantiert ist!

2003

„Ausser Kontrolle“

von Ray Cooney

Seukendorf Turnhalle

Genau ausgearbeitete Rollen und temporeiche Handlung mit Gags am laufenden Band.

Ensemble: Brigitte Fritschek, Gert Hessing, Thomas Kiergassner, Susanne Lauterbach, Bernd Ostwald, Stephan Schmidt, Alexander Wimmer, Sandra Wolf    Souffleuse: Dorothee Heumann    Technik: Rainer Neuber, Andreas Obermayer   Helfer und vielen Dank: Elisabeth Hoffmann, Isabella Hoffmann, Hellmut Hoffmann

London in den Sechziger-Jahren. Der russische Balletttänzer Petrovyan hat sich nach einem Gastspiel seiner Balletttruppe abgesetzt – und zwar ausgerechnet in den Kofferraum von Commander Rimmingtons Wagen. Dessen Tochter, ihre Freundin und ihr Verlobter entfachen jetzt ein Feuerwerk der Turbulenzen. Sie lassen nichts unversucht, um den Politflüchtling zu verstecken. Der Verlobte, Gerry, wechselt die Identitäten je nach Bedarf und versucht als Commander, als Marineoffizier und am Ende sogar als Ballett-Tänzer die verfahrene Situation in den Griff zu bekommen.
Trotz der vereinten Anstrengungen gelingt es jedoch nicht den Überläufer aus dem Haus zu schmuggeln. Ganz im Gegenteil, immer mehr Leute tauchen auf, stellen entsprechende Nachforschungen an, die zu immer irrwitzigeren Ausflüchten zwingen.

Genau ausgearbeitete Rollen und temporeiche Handlung mit Gags am laufenden Band lassen diese Farce zu einem atemberaubenden, zwerchfellerschütternden Ereignis werden.

Dezember 2004

„Schwarzlicht Theater“

Kulturforum

Hierzu meinte ein Zuschauer: „Es ist wie ein wunderschöner Traum!

Regie: Klaus Hoffmann    Ensemble: Sabrina Behrens, Anne Bogatz, Johanna Eberle, Dorothee Heumann, Frieda Mayer, Thomas Kiergassner, Rainer Neuber, Marika Nitscher, Xenia Lauterbach, Susanne Lauterbach, Christa Schmidt, Stephan Schmidt, Johannes Schoierer, Robert Smazinka    Technik: Andreas Obermayer    Helfer und vielen Dank: Klaus Hoffmann, Rainer Neuber, Elisabeth Hoffmann, Helmut Hoffmann, Marika Nitscher, Robert Smazinka, Stephan Schmidt

Der Trick des „Schwarzen Kabinetts“ ist uralt, die Theaterform jedoch recht jung und selten. Es wird keine Sprache benutzt, dafür aber ausgesuchte begleitende Musik und wenige Requisiten.
Auf einer schwarzen Bühne (im Fachjargon „Black Box“ genannt), agieren schwarz gekleidete Schauspieler. Sie sind unsichtbar, denn schwarz auf schwarz verschwindet. Man sieht nur nur vom Schwarzlicht (UV-Licht) angestrahlte, neonfarbige Gegenstände und Personen.
Mit dieser Technik lassen sich mit einfachsten Mitteln verblüffende Effekte erzielen, die auf das ungeübte Auge wie nichts geringeres als Zauberei wirken!
Alles, was die Schauspieler in die Hand nehmen, bekommt eigenes Leben. Weiße Handschuhe tauchen aus dem Nichts auf, Stäbe kreisen, bunte Kugeln schweben, Tücher flattern alleine durch die Luft, Füße gehen die Wände hoch. In der „Black Box“ lässt sich mit Phantasie und Tricks eine zauberhafte Welt voller Illusionen herstellen, die Spieler und Zuschauer in ihren Bann zieht und begeistert.

Die Nachfrage war derart groß, dass wir spontan am Freitagabend noch eine Latenight-Vorstellung eingeschoben haben.

Kritik in der FN

Mai 2005

„Und das am Hochzeitsmorgen“

von Ray Cooney und John Chapman

Kufo und Stadttheater

Eine weibliche Werbefigur wir plötzlich lebendig und nur einer kann sie sehen.

Regie: Klaus Hoffmann    Ensemble: Sabrina Behrens, Werner Dröge, Johanna Eberle, Gert Hessing, Thomas Kiergassner, Bernd Ostwald, Sandra Wolf    Regieassistenz: Marika Nitscher    Souffleuse: Marika Nitscher    Technik: Robert Smazinka    Helfer und vielen Dank: Isabella Hoffmann, Elisabeth Hoffmann, Hellmut Hoffmann, Rainer Neuber

Hochzeit im Hause Westerby, aber während die Mutter und Großmutter von Jane im Hochzeitsfieber sind, hat der Vater gedanklich noch mit einem Großauftrag seiner Werbeagentur zu tun und vergisst prompt den Brautstrauß und andere Kleinigkeiten. Der ständig mit seiner Kleidung kämpfende Großvater trägt auch nicht zur allgemeinen Ruhe bei. Richtig turbulent wird es jedoch nach Erscheinen des neuen ‚Perkins Girls‘, der neuen Reklamefigur, die sich Tim für den wichtigen Auftrag ausgedacht hat. Nur leider kann weder seine Familie noch sein Kompagnon das Mädchen sehen. Auch der mittlerweile eingetroffene und aus Versehen im finstersten Soho gelandete Vater des Bräutigams kann nicht verstehen, mit wem Tim ständig spricht. Ganz langsam gerät die Hochzeit in Turbulenzen, die sich, parallel zu Tims Beschäftigung mit dem Perkins-Girl, später zärtlich ‚Polly‘ genannt, zum Chaos steigern.

Kritik von der FN

April 2006

„Otello darf nicht platzen“

von Ken Ludwig

im Kufo

Der Tag an dem Tito Morelli starb. Eine intelligente Boulevardkomödie begeisterte.

Regie: Klaus Lumpp    Ensemble: Sabrina Behrens, Gert Hessing, Klaus Hoffmann, Thomas Kiergassner, Susanne Lauterbach, Stephan Schmidt, Gabriele Wanninger, Sandra Wolf    Regieassistenz: Marika Nitscher    Souffleuse: Dorothee Heumann    Inspizienz: Henriette Stadtfelder-Dekorsy    Technik: Robert Smazinka, Stefan Wanninger    Helfer und vielen Dank: Klaus Hoffmann, Isabella Hoffmann, Elisabeth Hoffmann, Rainer Neuber

Eine Hotelsuite in Cleveland, Ohio: Der Direktor der Städtischen Oper, dessen Tochter Maggie und sein Assistent Max erwarten voller Ungeduld Tito Merelli. Der italienische Startenor soll am Abend ein heiß ersehntes Gastspiel in Othello geben. Doch Lo Stupendo, wie Tito von seinen unzähligen Verehrerinnen liebevoll genannt wird, ist nicht nur ein brillanter Tenor. Er weiß auch die Annehmlichkeiten des Lebens zu genießen: Dem schönen Geschlecht ist er genauso zugetan wie einem edlen Tropfen oder einem delikaten Mahl. Daher kommt es wie es kommen mußte: Lo Stupendo hat sich übernommen.
Er leidet an Magenschmerzen, verwechselt Medikamente, hat Streit mit seiner impulsiven Gattin Maria. An einen Auftritt ist nicht mehr zu denken. Jetzt ist guter Rat teuer, denn „Othello“ darf nicht platzen, da das Opernhaus seit langem ausverkauft ist und das Publikum Tito Merelli hören will.

Kritik der FN

2006

„Stadtführung in der Gustavstraße“

Beginn der beliebten und erfolgreichen Führung

Gustavstraße

„… und wer nicht gesehen hat einen Juden und Wirth, der ist nicht gewesen in Fürth“, schreibt Erhard Andreas Saueracker im Jahr 1786. Auch heute gibt es in der Kleeblattstadt noch viele Wirtshäuser. Auf diesem inszenierten Spaziergang durch die Altstadt mit einem Stadtführer und acht Schauspielern erleben Sie Geschichten rund um den Wein, das Bier und die Wirtshäuser. Es erwartet Sie eine spannende Zeitreise bei dem einen oder anderen mehr oder weniger historischen Getränk!

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